|
UNTER DER LUPE Am Anfang bekommt man ein bisschen Hilfe, damit man sich im Spiel besser zurecht findet. Ich kann nur empfehlen, das Tutorial wirklich bis zum Ende mitzumachen, denn sonst blickt man in dem Spiel nur schwer durch. Im Tutorial wird das Spielprinzip sehr gut erklärt. Zunächst muss man sich ein Fleckchen Erde suchen, auf dem man bauen möchte. Es gibt verschiedene Inseln, von denen fast alle schon bewohnt sind, Aber es ist immer noch irgendwo ein Platz frei, auf dem man sich niederlassen kann. Hat man einen Ort gefunden, so gibt man seiner neuen Stadt einen Namen und beginnt zu bauen. Zu Beginn hat man den Senat, den man immer weiter ausbauen kann. Durch das Ausbauen des Senats, entstehen weitere Möglichkeiten zu bauen. Zum Beispiel kann man einen Steinbruch, Holzfäller, eine Kaserne und später auch einen Tempel und einen Hafen bauen. Mit dem Bauen der diversen Gebäude kommt man im Spiel schnell weiter. Hat man erstmal eine Kaserne gebaut, kann man Krieger erstellen und damit andere Dörfer und Mitspieler angreifen. Man sollte immer darauf achten, dass das Lager gut ausgebaut ist, denn Rohstoffe wie Silber und Holz sind sehr wichtig zum Gebäudebau, zur Erstellung diverser Kämpfer, für die Fertigstellung von Schiffen und natürlich für die Forschung. Im Laufe des Spiels kann man sich auch einen Gott aussuchen, der einen unterstützt. Hat man alle Schiffe erforscht, kann man sich ausbreiten und auf anderen Inseln neue Städte gründen. Allianzen und Foren: Bei Grepolis gibt es sehr viel zu entdecken. Allein schon die ganzen Clans sind sehr interessant. Es empfiehlt sich sehr, sich einem Clan anzuschließen, denn zusammen hat man mehr Chancen bei Angriffen. Teamarbeit ist hier also sehr gefragt. Ich selbst habe mich ziemlich schnell einer Gruppe angeschlossen, um mich vor Angriffen besser schützen zu können. Zudem bekommt man auch schon in den ersten paar Tagen zahlreiche Anfragen diverser Allianzen, aus denen man sich dann nur noch eine auszusuchen braucht. Das Forum ist sehr interessant, wenn man sich mit anderen Mitspielern austauschen möchte oder Fragen aufkommen, auf die man nicht selbst eine Antwort findet. Hat man sich einer Allianz angeschlossen, so kann man mit den Allianzmitgliedern Nachrichten schreiben und sogar Chatten. Hier ist nicht alles nur Spielfixiert. Man kann auch sehr gut über andere Dinge mit den Spielern Chatten und ordentlich Spaß haben. Die Grafik: Von der Grafik her ist Grepolis gar nicht so schlecht. Die Inseln sind schön in 3D hervorgehoben. In den einzelnen Städten, die auf der Insel sind, kann man sogar die kleinen Gebäude erkennen. Befindet man sich in seiner eigenen Stadt, sieht man schöne Natur, wie Flüsse, Bergen, Bäume und Wiesen. Es ist also sehr detailliert dargestellt. Die einzelnen Gebäude unterscheiden sich von einander und sind genauso detailliert wie die Umgebung selbst. Wer Kampfszenen erwartet, wird leider enttäuscht. Hier gibt es grafisch kein Highlight. Greift man eine Stadt an, so bekommt man hinterher lediglich einen Kampfbericht, der einzelne Bilder des Kampfes zeigt. Den Kampf selbst kann man nicht mitverfolgen.
|
|
FAZIT Ich finde es ist ein gelungenes Browserspiel. Es ist ein gutes Strategiespiel, in dem man sich Tag für Tag ein Stück weit vorarbeiten kann. Es ist spannend, welche Baumöglichkeiten sich mit der Zeit ergeben. Hat man einmal mit dem Spiel angefangen, loggt man sich garantiert jeden tag ein, um nach seiner Stadt zu sehen. Bei mir ist es jedenfalls so. Sehr schön finde ich, dass man es auch nebenbei laufen lassen kann. Mir hat es schon so manchen Arbeitstag erleichtert. Ein Browsergame, das nicht nur unbedingt was für die junge Generation ist.
|